Mirmande kommt von "mirus" (wunderbar) und "mandare" (herrschen)


Genannt Mirmanda im XII. Jahrhundert, Castrum Mirimandae im XIII., dann Miremande im XVI. und zuletzt Mirmande seit dem XVII Jahrhundert.


Im XVIII. Jahrhundert erhielt Mirmande eine Herrschaft bis zur Revolution. Das XX. Jahrhundert sieht die Kirche St. Foy verlassen und teilweise eingestrzt. Auerdem befreit ein Gesetz Huser ohne Dach von der Steuer, was viele Hausbesitzer veranlasst, Dcher abzudecken. Die Huser verfallen zu Ruinen, um den Preis von Dachziegeln.


Dank einer Anzahl von Knstlern lebte Mirmande wieder auf ... Andr Lhote (1885-1965), kubistischer Maler und Schriftsteller trug zur Erneuerung von Mirmande bei. (Voir Villages - passion) Nr. 4


Heute hat Mirmande 522 Einwohner.

Von 1790 bis 1944 lag das erste Rathaus an der Grande-Rue (Hauptstrasse). Nach Umbauarbeiten wurde daraus ein Festsaal. 1949 wurde das Rathaus an den Platz "Champs de Mars" (Mrzfeld), neben der Post, verlegt.
1979 fand es seinen gegenwrtigen Standort an der "Rue du Boulanger" (Bckerstrasse).
Am 9. November 1875 entschieden die Ratsherren 25 F fr den Kauf einer Statue der Republik zu verwenden. Sie steht im Sitzungssaal.
Die ersten Herren von Mimande waren die Ithier oder die Armand von Mirmande, auch wenn dies nicht urkundlich belegt werden kann, im Gegensatz zur Schenkung der Villa Cliou (Cliousclat) an die Ithier im Jahre 947.
Die Archive des Bistums Puy erwhnen einen Ithier von Mirmande, Abt von 1221 bis 1308, also 350 Jahre danach. Ein Nachfahre?
Mirmande herrschte ber eine lndliche Abtei im Distrikt Sainte-Estve, die dem Prior von Saou tributpflichtig war.
Das Dorf dominiert das Tal der Teysonne und der Rhone. Sein Name leitet sich vom lateinischem mirus (wunderbar) und mandare (herrschen) ab. Dieser Platz war seit prhistorischen Zeiten besiedelt, bis dann in gallo-rmischer Zeit daraus eine befestigte, gallische Stadt, umgeben von Wllen, wurde.
Wie an ihrer Beschaffenheit (Kalkmrtel, die Steine mehr oder weniger frostgeschdigt) unschwer zu erkennen ist, wurden die Wlle hufig beschdigt.Die Ratsherren waren oft gezwungen, neue Gelder zu bewilligen.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus Mirmanda (Kartenwerk von St, Chaffre1187), "Castrum Mirimandae" (Chevalier, Regent der Dauphin 1238), Castrum de Miremanda 1360, "Mirmanda" 1396, Mirimanda 1540,
Miremande 1555, Mirande 1662 und zuletzt Mirmande.
Im XVII. Jahrhundert entwickelte Mirmande sich langsam ber die es umschliessenden Mauern hinaus.
Es musste sich schtzen, daher der Bau eines zweiten Walls. Die Ausdehnung um die Kirche St. Pierre im XiX. Jahrhundert war so gewaltig, dass ab diesem Punkt das obere Dorf aufgrund des schwierigen Zugangs nach und nach aufgegeben wurde.
Unten im Dorf entstanden neue Huser, wo sich Hndler und Handwerker niederliessen.

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Mirmande le Champ-de-Mars